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Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)

Stand: 13. August 2026

Dieser Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten, die finisma bei der Erbringung seiner Leistungen im Auftrag seiner Kunden vornimmt, gemäß Art. 28 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Er ergänzt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die Datenschutzerklärung von finisma und geht diesen im Anwendungsbereich der Auftragsverarbeitung vor.

1. Vertragsparteien, Einbeziehung

Auftraggeber im Sinne dieses Vertrags ist, wer finisma im Sinne der AGB nutzt (nachfolgend „Auftraggeber"). Auftragsverarbeiter ist die

Paulibytes UG (haftungsbeschränkt)
Paulsenplatz 2, 22767 Hamburg, Deutschland
vertreten durch den Geschäftsführer Michael Wilke
Handelsregister: HRB 157347, Amtsgericht Hamburg
E-Mail: erechnung@paulibytes.de
(nachfolgend „finisma" oder „Auftragsverarbeiter").

Dieser AVV wird mit der ersten Nutzung von finisma, bei der personenbezogene Daten im Sinne von Anlage 1 verarbeitet werden, automatisch Bestandteil des Nutzungsverhältnisses; ein gesondertes Unterschreiben ist dafür nicht erforderlich. Auf Wunsch stellen wir eine gegengezeichnete Fassung für Ihre Unterlagen bereit; wenden Sie sich dafür an die oben genannte E-Mail-Adresse.

2. Gegenstand und Dauer der Verarbeitung

Gegenstand dieses Vertrags ist die Verarbeitung personenbezogener Daten durch finisma bei der Umwandlung hochgeladener Rechnungen in elektronische Rechnungsformate, der Ableitung und Erzeugung von SEPA- und Auslandszahlungsdateien aus dem PDF-Eingabeweg, der Prüfung von Rechnungs- und Zahlungsdateien (Viewer, pain.001-Prüfung) sowie der optionalen KI-gestützten Adressstrukturierung im Auslandsmodul, jeweils soweit diese Schritte serverseitig durch finisma erfolgen. Die einzelnen Verarbeitungstätigkeiten und ihre Datenflüsse sind in Anlage 1 beschrieben.

Nicht Gegenstand dieses Vertrags ist die Verarbeitung, die ausschließlich im Browser der Nutzerin oder des Nutzers stattfindet, unter anderem das Einlesen hochgeladener E-Rechnungen im XML-Format, von CSV- und DTAZV-Dateien sowie die Erzeugung der SEPA- oder Auslandszahlungsdatei selbst. Für diese Schritte liegt keine Verarbeitung durch finisma vor, weil die Daten den Browser der Nutzerin oder des Nutzers nicht verlassen (Einzelheiten ebenfalls in Anlage 1).

Die Verarbeitung dauert für die Zeit, in der der Auftraggeber finisma nutzt, längstens für die Laufzeit des jeweiligen Nutzungsvertrags nach den AGB. Für einzelne Verarbeitungsvorgänge (zum Beispiel einen einzelnen Upload) begrenzen die Löschfristen aus Anlage 2 die tatsächliche Dauer zusätzlich.

3. Art der Daten, Kreis der betroffenen Personen

Im Rahmen der Auftragsverarbeitung werden insbesondere verarbeitet:

  • Namen und Anschriften von Rechnungsstellern und -empfängern, wie sie in hochgeladenen Rechnungen oder Zahlungsdateien enthalten sind;
  • Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Ansprechpartnern (Felder BT-41 bis BT-43 und BT-56 bis BT-58 nach EN 16931), soweit in der Rechnung angegeben;
  • Bankverbindungen (IBAN, BIC) von Zahlungsempfängern sowie, beim serverseitig gespeicherten Auftraggeberkonto, des Auftraggebers selbst;
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummern, Rechnungsnummern, Beträge, Verwendungszwecke und weitere Rechnungsinhalte, soweit sie personenbezogene Angaben enthalten;
  • Adresszeilen einzelner Zahlungsempfänger, soweit die KI-Adress-Strukturierung im Auslandsmodul aktiv genutzt wird.

Kreis der betroffenen Personen:

  • Ansprechpartner und, soweit als Einzelunternehmer oder Freiberufler auftretend, Inhaber von Geschäftspartnern des Auftraggebers (Lieferanten, Kunden);
  • der Auftraggeber selbst, soweit er als natürliche Person oder Einzelunternehmer handelt, insbesondere beim serverseitig gespeicherten Auftraggeberkonto (siehe Anlage 1);
  • Mitarbeitende oder Beauftragte des Auftraggebers, die Dateien hochladen oder bearbeiten, soweit sich das aus dem Inhalt der hochgeladenen Dateien ergibt.

4. Weisungsrecht des Auftraggebers

finisma verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Auftraggebers, soweit dieser AVV oder das zugrunde liegende Nutzungsverhältnis nach den AGB nichts anderes vorsieht. Die bestimmungsgemäße Nutzung einer Funktion, etwa das Hochladen einer Datei zur Umwandlung oder das Anklicken einer Adressstrukturierung, gilt als Weisung in diesem Sinne. Weitergehende Weisungen richten Sie in Textform, zum Beispiel per E-Mail, an die in Abschnitt 1 genannte Adresse. finisma prüft eingehende Weisungen auf offensichtliche Verstöße gegen die DSGVO und weist Sie unverzüglich darauf hin, wenn eine Weisung nach unserer Einschätzung rechtswidrig ist.

5. Pflichten des Auftragsverarbeiters

finisma verpflichtet sich,

  • personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen dieses Vertrags und der Weisungen nach Abschnitt 4 zu verarbeiten;
  • alle Personen, die auf die Daten zugreifen können, zur Vertraulichkeit zu verpflichten oder einer angemessenen gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht zu unterstellen;
  • die in Anlage 2 beschriebenen technischen und organisatorischen Maßnahmen umzusetzen und einzuhalten;
  • den Auftraggeber im Rahmen des Zumutbaren bei der Erfüllung seiner Pflichten nach Art. 32 bis 36 DSGVO sowie bei der Beantwortung von Anfragen betroffener Personen zu unterstützen (siehe auch Abschnitt 9);
  • personenbezogene Daten nach Beendigung der jeweiligen Verarbeitung nach den in Anlage 2 beschriebenen Fristen zu löschen.

6. Unterauftragsverhältnisse

finisma setzt zur Erfüllung dieses Vertrags den in Anlage 3 genannten Unterauftragnehmer ein. Mit Abschluss dieses Vertrags erteilt der Auftraggeber hierzu seine allgemeine Genehmigung im Sinne von Art. 28 Abs. 2 DSGVO. Über die Änderung oder den Austausch von Unterauftragnehmern informiert finisma den Auftraggeber vorab in geeigneter Form, etwa durch Aktualisierung dieser Seite mit Änderungsdatum oder auf Wunsch per E-Mail; der Auftraggeber kann einer solchen Änderung innerhalb von 14 Tagen aus wichtigem, datenschutzrechtlich begründetem Grund widersprechen. finisma verpflichtet den Unterauftragnehmer seinerseits zu einem Datenschutzniveau, das diesem Vertrag entspricht.

7. Technische und organisatorische Maßnahmen

finisma trifft die in Anlage 2 beschriebenen technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO. Änderungen dieser Maßnahmen sind zulässig, soweit das vereinbarte Schutzniveau dadurch nicht unterschritten wird.

8. Kontrollrechte des Auftraggebers

Der Auftraggeber kann sich davon überzeugen, dass finisma die in diesem Vertrag vereinbarten Pflichten einhält. finisma legt hierzu auf Anfrage geeignete Nachweise vor, etwa diese Vertragsunterlagen oder Auskünfte zur technischen Umsetzung. finisma ist ein kleines Unternehmen und bietet keine Vor-Ort-Audits und keine eigene ISO-27001-Zertifizierung an; zertifiziert nach ISO/IEC 27001 ist nach heutigem Stand das eingesetzte Rechenzentrum (siehe Anlage 2). Weitergehende Kontrollrechte stimmen die Parteien im Einzelfall ab; finisma kann dafür einen angemessenen Aufwandsersatz verlangen, wenn der Aufwand über eine übliche Auskunft hinausgeht.

9. Meldepflichten, Unterstützung bei Datenschutzverletzungen

Wird finisma eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten bekannt, die im Rahmen dieses Vertrags verarbeitete Daten des Auftraggebers betrifft, informiert finisma den Auftraggeber unverzüglich, in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach Kenntnisnahme, mit den nach Art. 33 Abs. 3 DSGVO bekannten Angaben. finisma unterstützt den Auftraggeber im Rahmen des Zumutbaren bei dessen eigenen Meldepflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO sowie bei der Beantwortung von Anfragen betroffener Personen nach Art. 15 bis 22 DSGVO. Richtet eine betroffene Person eine solche Anfrage direkt an finisma, leiten wir sie unverzüglich an den Auftraggeber weiter, soweit wir die Zuordnung zu einem Auftraggeber erkennen können.

10. Löschung und Rückgabe nach Vertragsende

Die im Rahmen dieses Vertrags verarbeiteten Rechnungs- und Zahlungsdaten löscht finisma bereits während der laufenden Nutzung automatisch nach den Fristen aus Anlage 2. Eine gesonderte Rückgabe oder Löschung nach Vertragsende ist deshalb im Regelfall nicht erforderlich, weil zu diesem Zeitpunkt keine dieser Daten mehr bei finisma vorhanden sind. Das serverseitig gespeicherte Auftraggeberkonto (Anlage 1, Server-Mandant) löscht finisma auf Anforderung des Auftraggebers oder spätestens mit der Löschung seines Nutzerkontos.

11. Haftung

Für Ansprüche im Zusammenhang mit diesem Vertrag gelten die Haftungsregelungen der AGB entsprechend, soweit gesetzlich zwingende Vorschriften, insbesondere Art. 82 DSGVO gegenüber betroffenen Personen, keine andere Verteilung vorschreiben.

12. Laufzeit

Dieser Vertrag beginnt mit der ersten Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne von Anlage 1 und endet automatisch mit der Beendigung der Nutzung von finisma durch den Auftraggeber beziehungsweise mit Beendigung des Nutzungsvertrags nach den AGB.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Bei Widersprüchen zwischen diesem AVV und den AGB oder der Datenschutzerklärung geht dieser AVV im Anwendungsbereich der Auftragsverarbeitung vor. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.

Anlage 1: Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten

a) Serverseitige Verarbeitung im Auftrag des Auftraggebers

  • PDF-Konverter und Alt-PDF-Weg im Zahlungsverkehr-Modul: Hochgeladene PDF wird auf Servern von finisma zwischengespeichert; zur Datenauslesung wird ihr Textinhalt oder, bei gescannten Dokumenten, die Datei selbst an den Unterauftragnehmer OpenAI übermittelt (Anlage 3); Speicherung endet spätestens 5, in begründeten Fällen bis zu 15 Minuten nach der letzten Aktivität (Einzelheiten Anlage 2).
  • KI-Adress-Strukturierung (Auslandsmodul, Opt-in): auf Klick werden Adresszeilen und ein zweistelliger Ländercode an OpenAI übermittelt; keine Speicherung des Inhalts, weder bei finisma noch protokolliert.
  • Serverseitiges Auftraggeberkonto („Server-Mandant", Stammdaten im Konto): Name, IBAN, optional BIC, Kontowährung und Adresse für Auslandszahlungen werden dauerhaft in der Datenbank von finisma gespeichert, bis der Auftraggeber sie löscht oder sein Nutzerkonto löscht. Rechtlicher Hinweis: Diese Angaben betreffen häufig den Auftraggeber selbst, etwa dessen eigene Bankverbindung, und nicht Dritte. finisma ordnet diesen Fall aus Vorsicht trotzdem der Auftragsverarbeitung zu.
  • Prüfung fremder Dateien (ZUGFeRD-Viewer, XML-Prüfung, öffentlicher pain.001-Validator): hochgeladene PDF- oder XML-Dateien werden ausschließlich im Arbeitsspeicher des Servers verarbeitet und nach der Antwort nicht weiter aufbewahrt; für die autoritative Prüfung (Bank-Schema, EN 16931) werden die Bytes zusätzlich kurzzeitig an den internen Prüf-Container von finisma weitergereicht (kein externer Dienstleister, Speicherung dort auf tmpfs, siehe Anlage 2).

b) Keine Verarbeitung durch finisma (Browser-only, nicht Gegenstand dieses Vertrags)

  • Einlesen hochgeladener E-Rechnungen im XML-Format (UBL/CII) und von CSV-Dateien im Zahlungsverkehr-Modul: vollständig im Browser, kein Server-Kontakt.
  • Einlesen von DTAZV-Dateien (Auslandsmodul): vollständig im Browser.
  • Erzeugung der SEPA- oder Auslandszahlungsdatei (pain.001) selbst: vollständig im Browser, Download direkt aus dem Browser, zu keinem Zeitpunkt an Server von finisma übertragen.
  • Eingabe des Auftraggeberkontos ohne Anmeldung oder ohne Nutzung der Stammdaten-Funktion: Speicherung ausschließlich im localStorage des Browsers.
  • BIC-Ermittlung aus einer deutschen Bankleitzahl: der Browser übermittelt ausschließlich Länderkennung und Bankleitzahl, nie die volle IBAN, nie einen Namen oder Betrag; das identifiziert eine Bank, kein personenbezogenes Datum.

c) Verarbeitung außerhalb dieses Vertrags (finisma als eigener Verantwortlicher)

Nicht Gegenstand dieses AVV ist die Verarbeitung, mit der finisma eigene Zwecke verfolgt, etwa die Zahlungsabwicklung über Stripe für das Abonnement des Auftraggebers, der Versand von Login-E-Mails über Mailjet, die Webanalyse über Umami oder der Live-Chat über tawk.to. Dort ist finisma selbst datenschutzrechtlich Verantwortlicher; Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.

Anlage 2: Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)

Verschlüsselung der Übertragung

Alle Verbindungen zu finisma sind per TLS verschlüsselt; die TLS-Terminierung übernimmt in Produktion ein vorgeschalteter Reverse Proxy mit automatisch verwalteten Zertifikaten.

Speicherbegrenzung und Löschung

Hochgeladene Dateien und daraus erzeugte Ergebnisdateien werden spätestens 5 Minuten nach der letzten Aktivität automatisch und unwiderruflich gelöscht; ein Sweeper-Prozess prüft dies jede Minute. Läuft ein Bezahlvorgang, verlängert sich die Aufbewahrung einmalig auf bis zu 15 Minuten; im Prüfschritt kann die Nutzerin oder der Nutzer die Frist zusätzlich aktiv um jeweils 15 Minuten verlängern. Namen, Anschriften, USt-IdNr., Rechnungsnummern, IBAN, BIC und Kontaktdaten werden zu keinem Zeitpunkt in der Datenbank von finisma gespeichert; sie existieren nur in diesen kurzlebigen Dateien. Die Prüfung einer fremden Datei über den ZUGFeRD-Viewer, die XML-Prüfung oder den öffentlichen pain.001-Validator wird überhaupt nicht auf Datenträger geschrieben, sondern ausschließlich im Arbeitsspeicher des Servers verarbeitet und nach der Antwort nicht weiter referenziert.

Präzisierung zum Speicherort: Die kurzlebigen Dateien des PDF-Konverter- und Alt-PDF-Wegs liegen bis zur Löschung auf einem persistenten Speicher-Volume, nicht auf einem RAM-basierten Dateisystem (tmpfs). Ausschließlich der interne Prüf-Container (autoritative Validierung gegen EN 16931 und die DK-Bankschemata) hält seine kurzlebigen Prüfdateien auf tmpfs, also ausschließlich im Arbeitsspeicher.

Anonymisierung

Über die kurzlebigen Dateien hinaus speichert finisma Rechnungsmetadaten nur in anonymisierter Form (zum Beispiel Datum, Summe, Stadt von Sender und Empfänger) zur statistischen Auswertung; ein Rückschluss auf betroffene Personen ist daraus nicht möglich.

Zugriffskontrolle

Zugang zum Nutzerkonto erfolgt passwortlos über einen Anmeldelink; gespeichert wird nur ein Hash-Wert des Login-Tokens und der Sitzungskennung, niemals ein Klartext-Geheimnis. Der Zugriff auf Produktionssysteme ist auf das Betriebsteam beschränkt.

Protokollierung

Serverprotokolle enthalten grundsätzlich keine Inhaltsdaten (kein Body-Logging); insbesondere werden IBAN und andere Bankdaten nicht protokolliert. Zu Anfragen an die BIC-Ermittlung wird nur die Ergebnisart geloggt, nicht die abgefragte Bankleitzahl.

Verschlüsselung ruhender Daten

Es findet nach heutigem Stand keine gesonderte Verschlüsselung personenbezogener Daten in der Datenbank statt. Das Schutzkonzept beruht stattdessen auf Datensparsamkeit: Klartext-Rechnungsdaten existieren nur in den kurzlebigen Dateien nach oben stehender Beschreibung, in der Datenbank liegen nur Hash-Werte und anonymisierte Kennzahlen. Eine Ausnahme ist das serverseitige Auftraggeberkonto (Anlage 1): die dort gespeicherte IBAN liegt dauerhaft und ohne zusätzliche Verschlüsselung in der Datenbank, geschützt nur durch die übliche Zugriffskontrolle der Infrastruktur. Firmenkunden, die eine Verschlüsselung ruhender Daten für dieses Feld verbindlich voraussetzen, sollten das vor Nutzung der Stammdaten-Funktion mit finisma klären.

Standort und Zertifizierung

Die Anwendung läuft auf Servern in Deutschland in einem nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum. Eine Übermittlung personenbezogener Daten in ein Drittland findet im Rahmen dieses Vertrags ausschließlich an den in Anlage 3 genannten Unterauftragnehmer OpenAI statt (Absicherung dort beschrieben).

Datensicherungen

Ob und in welchem Rhythmus Datenbank oder Speicher-Volume gesichert werden, ist derzeit nicht dokumentiert. Eine Datensicherung außerhalb der oben genannten Löschfristen könnte Kopien noch nicht gelöschter Dateien enthalten. Auskunft zum jeweils aktuellen Stand erteilen wir auf Anfrage (Abschnitt 8).

Anlage 3: Unterauftragnehmer

  • OpenAI, L.L.C., 3180 18th Street, San Francisco, CA 94110, USA. Leistung: Auslesen von Rechnungsdaten aus dem PDF-Eingabeweg und KI-Adress-Strukturierung im Auslandsmodul. Drittlandtransfer in die USA, abgesichert über das Data Processing Addendum von OpenAI samt EU-Standardvertragsklauseln (openai.com/policies/data-processing-addendum). Über die API übermittelte Inhalte werden von OpenAI nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
  • Hosting-Rechenzentrum (Standort Deutschland, nach ISO/IEC 27001 zertifiziert). Den Namen des Betreibers nennen wir auf Anfrage über die in Abschnitt 1 genannte E-Mail-Adresse.

Nicht in dieser Liste enthalten sind Dienstleister, die finisma für eigene Zwecke einsetzt (Stripe, Mailjet, Umami, tawk.to); sie sind keine Unterauftragnehmer im Sinne dieses Vertrags (siehe Anlage 1c).